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05.03.2013, Remscheid

Den Pfunden den Kampf ansagen!

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer dicker. Fast 50 Prozent aller Bundesbürger leiden an Übergewicht und das ist für die Betroffenen oftmals mit einer sehr hohen körperlichen und psychischen Belastung verbunden. Um diesem immer wichtiger werdenden medizinischen und gesellschaftlichen Thema Rechnung zu tragen hat das Sana-Klinikum Remscheid bereits vor Jahren diese Zeichen der Zeit erkannt und mit der Gründung des Sana Adipositaszentrums NRW mit Sitz im MVZ Dünkelohklinik die Vorreiterschaft auf diesem Gebiet übernommen. In interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum und dem Sana Adipositaszentrum NRW wurden spezielle Programme erarbeitet und das Konzept „Adipositas“ bis heute stetig weiterentwickelt. Innerhalb der verschiedenen Programme für Erwachsene und Kinder erhält der Betroffene alle wichtigen Informationen und Beratungen rund um das Thema. Das Sana Adipositaszentrum NRW ist für den Patienten der erste Ansprechpartner und bietet ein umfassendes therapeutisches und medizinisches Spektrum. Die konservative Behandlung der Adipositas in Form eines multimodalen Behandlungsprogramms ist für die Dauer von sechs Monaten (Sana-XL) bis zu einem Jahr (Sana-XXL) konzipiert und besteht aus den Bestandteilen:

  • Bewegungstherapie
  • Ernährungstherapie
  • Psychotherapie und
  • Begleitung von ständigen ärztlichen Befunderhebungen und Untersuchungen mit dem Ziel einer nachhaltigen Gewichtsreduktion.

Die Teilnahme an diesem Programm dient gleichzeitig als Grundlage und Voraussetzung, sich auf eine evtl. in Frage kommende bariatrische Operation vorzubereiten. Wichtig ist auch der rege Kontakt zu den ansässigen Adipositas-Selbsthilfegruppen, die während aller Behandlungsphasen mit eingebunden werden und den Betroffenen auf seinem Weg begleiten.

„Adipositas heißt nicht nur weniger essen. Adipositas ist eine Krankheit, aus der der Mensch alleine nur sehr schwer wieder heraus findet“, sagt Andreas Flüs, Leiter und Koordinator des Sana Adipositaszentrums NRW. „Wir sind da, um Hilfe zu leisten und für den Patienten die geeignete Therapie zusammenzustellen“, so Flüs weiter. Bei manchen adipösen Patienten reicht die multimodale Adipositas-Therapie aber nicht aus, um den Gewichtsverlust zu erzeugen, der für eine gesunde Lebensweise notwendig ist. Diese entscheiden sich dann oft für eine bariatrische Operation. Darunter versteht man die operative Veränderung der Verdauungsstrecke im Körper. Am Sana-Klinikum Remscheid werden sämtliche aktuelle Operationen der Adipositas- und Metabolischen Chirurgie angeboten. „Die jeweilige Operationsmethode wird individuell auf den Patienten und seine Belange abgestimmt“, sagt Dr. Thomas Sonnenberg, Chefarzt der Adipositas- und Metabolischen Chirurgie. Das Klinikum sei voll auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingestellt, bemerkt Sonnenberg weiter. Zum Beispiel mit dem bariatrischen Zimmer, mit XXL-Sessel und einem umgebauten Badezimmer. Auch ein Teil der OP-Tische und Betten sind auf adipöse Patienten abgestimmt.

Am Samstag, 9. März 2013, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr lädt das Sana Adipositaszentrum NRW und die Adipositas- und Metabolische Chirurgie im Sana-Klinikum Remscheid zum ersten Tag der offenen Tür für Betroffene und Interessierte ins Forum ovale ein. Auf dem Programm stehen Vorträge zu den Operationsmethoden sowie den Themen „Gesunde Ernährung“, „Plastische Chirurgie“ und „Nachsorge“. Natürlich stehen die Fachleute auch für persönliche Fragen zur Verfügung. Das Rahmenprogramm wird ergänzt von Informationsständen rund um das Thema Adipositas, wie zum Beispiel die Fußdruckmessung zur Erstellung von Einlagen oder die Demonstration der Bioimpedanzwaage.

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